Deutsche Bahn: Aussetzen und gefährden als Dienstleistung II: Bahn wirft erneut Kind aus dem Zug

7. November 2008

Und schon wieder. Heute in der Berliner Morgenpost: Bahn wirft erneut Kind aus dem Zug

Obwohl die Schülerin unter Tränen versichert haben soll, weder Geld für eine Weiterfahrt mit einem anderen Verkehrsmittel noch ein Handy zur Benachrichtigung ihrer Mutter dabeizuhaben, blieb der Zugbegleiter hart. Der Schaffner habe sich auch nicht durch den Hinweis erweichen lassen, dass die 13-Jährige keine Verwandte in Wittstock habe, berichtete die Mutter einer Regionalzeitung.

Die Deutsche Bahn. Unpünktlich, schlechter Service, teuer, Fahrgast gefährdende Zugbegleiter und ICE’s mit Bruchsollstellen an den Achsen. Und so ein Mistladen will an die Börse.  Ich habe schon jetzt Mitleid mit den Aktienkäufern.
Die Bahn hat wohl doch geheime „Anweisungen“ , jeden Fahrgast rauszuschmeißen der keine Fahrkarte hat, obwohl sie das Gegenteil behauptet. Aber anders kann ich mir das nicht erklären.
Liebe Eltern, lasst eure Kinder nicht mehr mit der Bahn fahren. Die Bahn wird für Kinder brandgefährlich. Und besonders, lasst euch nicht mit billigen Entschuldigungen abspeisen.
Die Entschuldigungen sind nur zum vertuschen der Servicewüste innerhalb der deutschen Bahn da. Mehr nicht.

Der erste Aussetzfall der Deutschen Bahn hier: Deutsche Bahn: Aussetzen und gefährden als Dienstleistung


Wulff: „Pogromstimmung“ gegen Manager

7. November 2008

Ich frage mich, warum die menschenvernichtende Hetze gegen Hartz IV-Empfänger im Namen der Demokratie, Gerechtigkeit durch Presse, Studien und Politik einfach zugelassen wird und die Manager für ihr Versagen noch belohnt und unterstützt werden. Wenn das bisschen Kritik an Manager schon Pogromstimmung ist, was ist erst dann die Hetze der letzten Jahre gegen die armen Menschen in dieser Gesellschaft?

Heute im Spiegel: Wulff spricht in Talkshow von „Pogromstimmung“ gegen Manager

„Was wird das hier für ein Land, Herr Wulff?“

Zum ersten Mal in der gesamten Sendung stockt der Ministerpräsident, es folgt eine sekundenlange Pause. „Also, wenn diese Debatte nichts mit Neid zu tun hat…“, setzt er an. Dann fällt das Reizwort: „Ich finde, wenn jemand zehntausend Jobs sichert und Millionen an Steuern zahlt, gegen den darf man keine Pogromstimmung verbreiten“.

Für mich ist Wulff das Arschloch des Tages. Manager die Jobs „sichern“, machen das nur weil sie dadurch ihre Gewinne maximieren können und dadurch noch mehr Möglichkeiten bekommen Arbeitnehmer auszupressen. Mehr nicht. Wenn die Gewinne sich nicht mehr maximieren lassen, stehen gleich tausende Jobs auf der Kippe und dann rufen die unfähigen Manager nach dem „starken“ Staat um Unterstützung zu erhalten. Rücklagen für Krisenzeiten gibt es nicht mehr. Warum auch.
Die Steuern die sie zahlen, sind doch schon so „runter gerechnet“, das sie kein Verhältnis mehr zum Umsatz und Gewinn haben.
Dass Wulff diese unfähigen Versagermanager schützen will spricht doch nur für seine eigene Unfähigkeit etwas für die Bürger zu tun.