Nur jeder Dritte unter 30 schafft den Ausstieg aus Hartz IV

26. November 2008

Heute in IAB:  Nur jeder Dritte unter 30 schafft den Ausstieg aus Hartz IV

Rund 40 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren, die im Januar 2005 Arbeitslosengeld II bezogen, waren bis Ende 2006 durchgehend auf diese Leistung angewiesen. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Rund 60 Prozent der jungen Arbeitslosengeld-II-Bezieher konnten innerhalb des Beobachtungszeitraums von zwei Jahren ihre Hilfebedürftigkeit überwinden. Doch fast die Hälfte dieser Gruppe hat im selben Zeitraum zumindest vorübergehend erneut Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen müssen. Nur rund ein Drittel der jungen Erwachsenen hat in den zwei Jahren den Ausstieg aus der Hilfebedürftigkeit dauerhaft geschafft.

Hartz IV ist auch nicht dafür gedacht , das sich die jungen Menschen daraus verabschieden sollen.  Nein, sie sollen sogar im Bezug bleiben, damit sich dubiose Firmen die 1 € Jobs oder Kurse „Wie lecke ich die Briefmarke für ein Bewerbung richtig“ anbieten, über Wasser halten können. Auch Peter Hartz will mitmischen und Geld abzocken. Außerdem braucht die Regierung Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose um von ihrem Versagen abzulenken. Auch die Restefrass-Rampen (Tafeln) sind auf die jungen Menschen in Hartz IV, aktuell und für die Zukunft angewiesen. Wer soll denn dann den Müll noch fressen, der eigentlich entsorgt werden müsste.

Nachtrag:

Heute in der Jungen Welt: Warum eine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte einstellen, wenn es auch ehrenamtlich geht?