Hochschullehrer fordern soziales Konjunkturpaket

15. Januar 2009

Heute in der LinksZeitung: Hochschullehrer fordern soziales Konjunkturpaket

„Zum ersten: Sofortausgleich der Einkommensverluste der Hatz IV-Empfänger seit Beginn der Großen Koalition (12-15 %). Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze auf 500 Euro monatlich. HartzIV-Sätze für Kinder um mindestens 100 Euro monatlich. Die Schnüffelverwaltung von HartzIV ist aufzuheben. Förderung ist rechtsstaatlich eindeutig zu sichern jenseits amtlicher Willkür. Hartz IV und seine Umsetzung sind nicht nur der Höhe der magersüchtigen Bezüge halber ein andauernder Skandal. Dieser Skandal wird übertrumpft durch die erniedrigende Behandlung potentieller und aktueller Hartz IV Empfänger wie Untertane, die zu züchtigen und gegen alle Grundrechte persönlicher Unversehrtheit zu kontrollieren sind.

Zum zweiten: Alle Mindestlöhne unter 7,50 Euro sind abzuschaffen. Gesetzlicher Mindeslohn von 10 Euro lautet das Gebot.

Zum dritten: Solidarische Arbeitsumverteilung muss auf die Tagesordnung. Die unteren und mittleren Einkommensgruppen müssen den vollen Lohnausgleich bekommen.

Zum vierten: Rentner, die mit ihren Renten unterhalb von 800 Euro liegen, sollen 100 Euro mehr im Monat erhalten.

Zum fünften: Massive Erhöhung der Tagesbetreuungssätze für Obdachlose auf mindestens 70 Euro pro Tag.

Zum sechsten: 500.000 Erwerbslose können sich selbst Arbeitsplätze suchen. Unter den nicht profitorientierten Dienstleistungen. Mindestlöhne werden garantiert. Ein Arbeitsmarkt von unten gewänne an Dynamik.

Zum siebten: Ein Mobilitätsticket von 25 Euro pro Monat für BürgerInnen, die weniger als 800 Euro haben, erhöhte die Lebensqualität. Es hat im Bereich der Städte und der Bundesbahn zu gelten.“

Fordern ist gut aber nicht die Lösung. Fordern und umsetzen mit „allen“  Mitteln ist besser.


Versager Ackermann hatte einen 4, 8 Milliarden Pupsanfall

15. Januar 2009

Heute im Handelsblatt: Ackermann: Zu viel Sauerkraut und Würstchen

Auf dem Neujahrsempfang habe ich zum Schluss noch ganz schnell zwei Würstchen mit Sauerkraut gegessen, dann wurde mir schlecht“, schilderte Ackermann den Vorfall.

Würstchen mit Sauerkrau = Pups! Kennt jeder „normale“ Bürger. Aber der Ackermann nicht. Pups = Schwächeanfall und Krankenhaus. Was für Weicheier haben wir als Versager- Elite, die mit ihren Pupsen nicht umgehen kann. Wenn ich mal einen quer habe, dann lasse ich den raus. Punkt aus die Maus. Völlig überbewertet der Ackermann und völlig überflüssig. Hey, Ackermann  das sind doch nur Milliarden die du versenkt hast. Die kommen 2009 doch durch Bilanztricks und Lug und Betrug wieder locker rein. Das ein A……………….ch, Probleme beim pupsen hat, ist sehr bedenklich.


Info: In Deutschland zählen fünf Prozent der Vollzeit-Erwerbstätigen zu den „Working Poor“

15. Januar 2009

Heue in IAB: In Deutschland zählen fünf Prozent der Vollzeit-Erwerbstätigen zu den „Working Poor“

In den Jahren 1999 bis 2005 verdoppelte sich der Anteil der Armutsgefährdeten unter den Vollzeit-Erwerbstätigen von drei auf sechs Prozent. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im Jahr 2006 sank die Quote zwar wieder um einen Prozentpunkt auf fünf Prozent. Durch die Folgen der Finanzkrise sei dieser Rückgang aber wieder gefährdet, befürchten die Nürnberger Arbeitsmarktforscher.

Von einer Annäherung an amerikanische Verhältnisse könne aber nur bedingt gesprochen werden, so die IAB-Studie, „eher von einem in beiden Ländern gemeinsamen Trend zum allmählichen Anstieg der Erwerbsarmut“. In den USA lag der Anteil der von Armut Gefährdeten unter den Vollzeit-Erwerbstätigen im gesamten Zeitraum über zehn Prozent. Als armutsgefährdet gilt, wer über weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens verfügt. In Deutschland lag die Schwelle im Jahr 2006 für einen Alleinstehenden bei 837 Euro, für ein Paar mit zwei Kindern unter 14 Jahren bei 1758 Euro Netto-Haushaltseinkommen.

Niedriglohnsektor wächst in Deutschland seit Mitte der 90er Jahre

Der Niedriglohnsektor ist in Deutschland seit Mitte der 90er Jahre deutlich gewachsen. Während 1994 erst 16 Prozent der Vollzeit-Beschäftigten weniger als zwei Drittel des mittleren Bruttoeinkommens verdienten, ist der Anteil bis 2004 auf 22 Prozent gestiegen und damit nur noch drei Prozentpunkte niedriger als in den USA. In den USA befand sich im Jahr 2004 allerdings mehr als jeder Dritte Geringverdiener unter der Armutsgrenze, in Deutschland nur jeder Fünfte. Durch staatliche Umverteilung – also durch die Sozialleistungen sowie das Steuer- und Abgabensystem – seien Geringverdiener in Deutschland deutlich besser vor Armut geschützt als in den USA, betont das IAB.

Sinkende Tarifbindung, Globalisierung und Strukturwandel als Ursachen

Das IAB sieht drei zentrale Ursachen für die Zunahme der Niedrigeinkommen: Zum einen sinkt die Tarifbindung in Deutschland. Nur noch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten wird von Flächentarifverträgen erfasst, Mitte der 90er Jahre waren es noch rund zwei Drittel. Zweitens verschlechtert sich im Zuge der Globalisierung die Wettbewerbssituation von Geringqualifizierten in den Industrieländern. Drittens wachsen durch den Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft die Beschäftigungsanteile in den Branchen, in denen häufig Niedriglöhne gezahlt werden, beispielsweise im Handel.

Die IAB-Studie steht im Internet unter http://doku.iab.de/kurzber/2009/kb0109.pdf zum kostenlosen Download bereit.