Wer für den Verfassungsschutz nicht schnüffeln will wird sanktioniert

26. Januar 2009

Jobboom beim Verfassungsschutz

Der Arbeitsmarkt ist ja so im Arsch das die BetrügerAgentur ihre Statistik der offenen Stellen schon mit Schnüfflerjobs vom Verfassungsschutz  tunen muss. Sind ja keine anderen Jobs da. Schon lange nicht mehr.  Habe mir mal diese Stellenanzeigen runtergeladen. Zum Piepen(Jobangebote Verfassungschmutz) . Ich komme dafür ja eh nicht mehr in Betracht, da ich mal für Erpresser und Terroristen, äh E+T-Banken und E+T-Versicherungen gearbeitet habe. Die Unterziehung einer Sicherheitsüberprüfung würde ich damit nicht bestehen.  Auch meine Einsätze für die Autoindustrie würden mir im Wege stehen, da diese Industrie gerade fürs Terror-Jammern ihr Lösegeld bekommt  und nebenbei die Preise( Mercedes)  für ihre Terror-durch CO2-Autos erhöht haben.

Der Schwachsinn pur, sind die Sanktionen bei Jobablehnung. Meine Begründung wäre: Ein Verfassungsschutz der gegen die Verfassung arbeitet , für den kann und will ich nicht arbeiten.Ich muß mich schon gegen die Schnüffeleien der ARGEN und das verfassungswidrige Hartz IV wehren.

Dafür würde ich bis zum Verfassungsgericht gehen. Ups. Ob ich da Erfolg hätte bezweifel ich heute einfach mal.

Wenn jetzt eine lange Blogpause eintritt, dann liegt das am Verfassungschutz und nicht an meiner kleinen Meinung.   :-)

Wir werden sehen.

Heute in der JungenWelt: Schlapphüte vom Arbeitsamt

Eine Nichtbewerbung auf die Stellen könnte unter Umständen zu Sanktionen führen, heißt es aus der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag vom 20. Januar. Voraussetzung sei, daß der Leistungsempfänger bei der Übersendung des Vermittlungsvorschlags über die Rechtsfolgen einer Ablehnung informiert wurde. Absagen könnte dieser eine Bewerbung auf einen Job beim Verfassungsschutz, wenn er dort »mit hoher Wahrscheinlichkeit körperlichen Gefahren ausgesetzt wäre«. Die in der Stellenausschreibung genannte »Sicherheitszulage« sei ein Hinweis darauf, daß dies bei den Jobs als Observationskräfte der Fall sein könnte. Sollte der Arbeitssuchende aus »religiösen oder ethnischen Gründen« eine Bewerbung auf eine angebotene Stelle verweigern, habe er diese Gründe gegenüber der Arbeitsagentur darzulegen.


Info IAB: Warum Aufstocker trotz Arbeit bedürftig bleiben

26. Januar 2009

Hartz IV trotz Arbeit: Häufig spielen fehlende Kinderbetreuung oder gesundheitliche Einschränkungen eine Rolle
Rund 1,35 Millionen Erwerbstätige benötigen trotz Arbeit ergänzend Arbeitslosengeld II. Dabei handelt es sich aber nur selten um Vollzeitbeschäftigte, die ausschließlich aufgrund geringer Stundenlöhne bedürftig sind, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die meisten der sogenannten „Aufstocker“ arbeiten weniger als 35 Stunden pro Woche. Einer Ausweitung der Arbeitszeit stehen häufig gesundheitliche Einschränkungen, eine fehlende Berufsausbildung und mangelnde Kinderbetreuungsmöglichkeiten entgegen. Befragungsergebnisse würden auf eine in der Regel hohe Arbeitsmotivation der Betroffenen hinweisen, betonen die Nürnberger Arbeitsmarktforscher.

Die Aufstocker in Westdeutschland verdienen durchschnittlich sieben Euro pro Stunde brutto, die Aufstocker in Ostdeutschland sechs Euro. Die Mehrheit der ostdeutschen Singles und Alleinerziehenden bekommt sogar weniger als fünf Euro brutto in der Stunde bezahlt.

Geringe Löhne sind aber nur selten die alleinige Ursache der Bedürftigkeit, geht aus der IAB-Studie hervor. Beim überwiegenden Teil der Aufstocker ist auch die Arbeitszeit entscheidend. So arbeitet nur jeder fünfte abhängig beschäftigte Aufstocker mehr als 35 Stunden pro Woche, mehr als jeder zweite dagegen weniger als 15 Stunden. Die Größe der Haushalte spielt zwar ebenfalls eine Rolle, ist im Vergleich zum Faktor Arbeitszeit aber eher nachrangig: Nur bei jeder vierten sogenannten Bedarfsgemeinschaft handelt es sich einen Haushalt mit zwei oder mehr Kindern unter 25 Jahren.

Auch Anstrengungen in der Gesundheits-, Bildungs- und Familienpolitik erforderlich

Die Ergebnisse einer Befragung von 19.000 Personen, darunter mehr als 1000 Aufstocker, weisen auf eine hohe Arbeitsmotivation der Aufstocker hin. Rund 60 Prozent von ihnen erklärten, sie würden auch dann gerne arbeiten, wenn sie nicht auf den Lohn angewiesen wären. Von allen befragten Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 bis 64 Jahren sagten dies dagegen nur 40 Prozent. Gleichzeitig wird in der Befragung erkennbar, dass eine Vollzeitbeschäftigung häufig an gesundheitlichen Einschränkungen, geringer Qualifikation oder fehlender Kinderbetreuung scheitert. Weitere Anstrengungen in der aktiven Arbeitsmarktpolitik, aber auch in der Gesundheits-, Bildungs- und Familienpolitik seien nötig, um eine stärkere Teilhabe der Aufstocker und der vollständig erwerbslosen Arbeitslosengeld-II-Empfänger am Arbeitsleben zu erreichen, so die IAB-Studie.

Die IAB-Studie steht im Internet unter http://doku.iab.de/kurzber/2009/kb0209.pdf zum kostenlosen Download bereit.


Johannes Kreidler – Charts Music

26. Januar 2009

In Telepolis: „Ein vorfinanzierter Hörsturz“

Ansteigende Kurven liefern der deutsche Waffenhersteller Heckler und Koch, das Wachstum der Pornoindustrie und die US-Regierung mit Staatsschulden, Arbeitslosenrate und toten Soldaten. Sie sorgt auch für den musikalisch interessantesten Teil des Stücks – einer doppelglockenartig verlaufenden Kurve der Anzahl der falschen Statements zum Irakkrieg.

( via Youtube)