Nichtswisser Mehdorn ist ein Feigling

30. Januar 2009

Na hoppla. Ein Chef der nicht weiß, dass von 240.000 Mitarbeiter 173.000 bespitzelt wurden ist ein überflüssiger, nachlässiger und Mitarbeiter verachtender Chef. Ein Chef der von nichts Ahnung hat, was in seinem Leitungs-Sauhaufen Deutsche Bahn vorgeht, ist ein Chef der andere Prioritäten hat, als das Unternehmen Deutsche Bahn.
Ein Chef der von diesen Vorgängen keine Ahnung hatte aber diese immer wiederholen würde, ist ein Chef der von Korruption sehr viel Wissen hat und sich damit sehr gut auskennt.
Korruption ist etwas für die Staatsanwaltschaft und nichts für private Schnüffler. Wenn Korruption in einem Unternehmen einen Teil der Geschäftsgrundlage bildet, dann sollte ein Chef auch dafür gerade stehen und nicht von seinem Versagen ablenken. Alles andere ist Feigheit.

Heute in der Tagesschau: Mehdorn: „Ich wusste das nicht“

Bahnchef Hartmut Mehdorn hat nach eigenen Angaben nichts von der stillschweigenden Überprüfung von 173.000 Mitarbeitern der Deutschen Bahn durch die Detektei Networks Deutschland GmbH gewusst. „Ich persönlich wusste das nicht“, sagte Mehdorn in Berlin.


Zwangsarbeit 1939-1945 Erinnerungen und Geschichte

30. Januar 2009

Zwangsarbeit-Archiv.de: Zwangsarbeit 1939-1945 Erinnerungen und Geschichte

Ein digitales Archiv für Bildung und Wissenschaft
Eine Kooperation der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ mit der
Freien Universität Berlin und dem Deutschen Historischen Museum

„Zwangsarbeit 1939-1945″ bewahrt die Erinnerung an die über zwölf Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit geleistet haben. Knapp 600 ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus 26 Ländern erzählen ihre Lebensgeschichte in ausführlichen Audio- und Video-Interviews. Die Interviews wurden digitalisiert und sind über eine Online-Plattform für Bildung und Wissenschaft verfügbar.


Christoph Butterwegge: Hartz-IV-Sätze für Kinder und Erwachsene erhöhen!

30. Januar 2009

Es gibt 2 Klassen von Bedarfsgemeinschaften :

Erwerbslose, die sich nackt ausziehen und sich demütigen lassen müssen um  vom  Staat einen Brotkrumen zu bekommen. Schulden von Erwerbslosen werden nicht berücksichtigt.

und

Finanzterrorismusbanken, Versagerwirtschaft und die Autoindustrie. Die müssen nur ein wenig Jammern und bekommen dafür Milliarden für ihre eigenen durch Dummheit erwirtschafteten Verluste.

Heute in den NachDenkSeiten: Christoph Butterwegge: Hartz-IV-Sätze für Kinder und Erwachsene erhöhen!

Die der globalen Finanzmarktkrise offenbar auf dem Fuße folgende Weltwirtschaftskrise verschärft durch eine bereits wieder stark wachsende Arbeitslosigkeit die soziale Schieflage noch. Es ist zu befürchten, dass für die Armutsbekämpfung nach den für das Rettungspaket zugunsten der Banken nötigen Riesensummen in den Staatshaushalten eher weniger Geld zur Verfügung stehen. Neue, auf Leistungskürzungen zielende Reformen sind deshalb keineswegs ausgeschlossen. Wenn die staatlichen Beteiligungen wirkungslos bleiben und die staatlichen Bürgschaften fällig werden, müssen Arme und Mittelschichten die Suppe, die uns Banker und Börsianer eingebrockt haben, auslöffeln – vermutlich in Form von „Schuldengrenzen“ oder „Schuldentilgungsplänen“, welche nichts anderes als weitere „Sparprogramme“ darstellen. Gleichzeitig wird denen unter die Arme gegriffen, die ohnehin zu den Profiteuren der neoliberalen Modernisierung gehören.