Mehdorn und die brutalste Aufklärung der Spitzelaffäre

3. Februar 2009

Heute in  Netzpolitik:  Deutsche Bahn AG schickt mir Abmahnung!

Die Deutsche Bahn AG hat mir soeben meine erste Abmahnung für dieses Blog geschickt. Konkret geht es um das interne Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn, das ich am Samstag hier publiziert habe.

Die Bahn reagiert wie immer kopflos und vertuschend.

Heute im Handelsblatt:  Mehdorn entschuldigt sich bei Mitarbeitern

Der Druck ist einfach zu groß geworden: Bahnchef Hartmut Mehdorn hat sich in einem Brief bei seinen Mitarbeitern für Fehler beim Datenabgleich entschuldigt. Dabei sei „falsch verstandene Gründlichkeit“ im Spiel gewesen. Fraglich ist, ob Mehdorn seinen Job damit schon gerettet hat.

Eine Entschuldigung die auf Druck der Öffentlichkeit zustande kommt, ist keine Entschuldigung, Hier will Mehdorn nur seinen Posten retten, sonst nichts. Soviel zur Mehdorns  “ Ehrlichkeit“ gegenüber seinen Mitarbeiter. In jedem anderen Betrieb wäre Mehdorn schon rausgeflogen. Kopfschüttel **********

Heute in Ad-Hoc: Deutsche Bahn überprüfte angeblich Daten der gesamten Belegschaft

Wie die «Süddeutsche Zeitung» (Mittwochausgabe) vorab unter Berufung auf ein internes Schreiben berichtet, ließ der Konzern nicht nur die Daten von 173 000 Mitarbeitern mit denen von Lieferanten abgleichen, sondern von der gesamten Belegschaft, also knapp 240 000 Beschäftigten

Raus mit Mehdorn, ganz einfach. Allen Mitarbeitern würde ich raten Schadensersatz bei Mehdorn einzuklagen.

Heute im Spiegel : MEHDORN-BRIEF IM WORTLAUT

Viel Blah, Blah kein Inhalt. Wer es lesen will ……

Ach ich vergass: Sollte  Netzpolitik die PDF entfernen müssen, dann einfach hier lesen!


Leuchtende Verbrecher – Die Finanzkrise und das Recht der Gemeinschaft

3. Februar 2009

In LinksNEt: Leuchtende Verbrecher – Die Finanzkrise und das Recht der Gemeinschaft

Der dringende Anfangsverdacht besteht, dass die Finanzkrise durch Finanzpraktiken mit kriminellen Begleithandlungen – z.B. Desinformation, Beihilfe zur Steuerhinterziehung, Bruch des Bankgeheimnisses, Urkundenfälschung, Betrug, Erpressung, Nötigung – verursacht wurde. Deshalb muss im Interesse der Gemeinschaft geprüft werden, ob hier Bestrafung notwendig ist und vor allem, welche Bankforderungen erfüllt werden sollen und welche gar nicht erfülllt werden dürfen

Die Gesetze sind nicht auf der Höhe der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkriminalität, die Justiz ist schlecht ausgestattet, Richter kennen sich in den neuen Finanzpraktiken nicht aus, tendieren eher dazu, die Verfahren einzustellen. Vor allem aber, und diese Kritik wird vom BKA nicht geäußert, geht es immer nur um eine bestimmte Art von Delikten, nämlich Eigentumsdelikte: Betrug, Falschbilanzierung, Insiderhandel, Geldwäsche, Produktpiraterie, Steuerhinterziehung. Was im Rechtsinstrumentarium vollständig fehlt, ist die Gefährdung und Ausplünderung der Gemeinschaft, des Staates, der öffentliche Haushalte, der Arbeitnehmer, der Arbeitslosen.

Lesebefehl!