Hey ihr Leute von der Telepolis, danke für die lahme Headline: Die von euch sogenannten „billigen Arbeitskräfte“, sind schon vor der Zwangsarbeit in der Sackgasse. Sie wurden von ihren Firmen in die Arbeitslosigkeit entlassen.
Arbeitslos in Deutschland zu sein bedeutet in diesem modernen Jahrhundert: Hunger, Armut, Ausgrenzung, Ausbeutung, mediale Hetze, Sklavenarbeit, Zwangsarbeit und Sackgassen ohne Ende.
Wer sich dagegen wehrt ist in einer Sackgasse und wer sich dem Vernichtungssystem Hartz IV fügt auch.
Ich stelle mir gerade vor was besser bei einem Bewerbungsgespräch ankommt. 28 Klagen beim SG, LSG oder BSG?. Oder zehn 1€ Jobs?
Meiner Erfahrung nach keiner dieser Arbeitslosigkeitserfahrungen.
Es gibt auch sehr viele Arbeitslose die kein Geld mehr vom Ausbeutungs- und Zwangsarbeitstaat Deutschland bekommen, weil sie Ehepartner haben oder in WGs leben obwohl sie jahrelang Tausende von Euros in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben.
In Telepolis: Billige Arbeitskräfte in der Sackgasse
Verdrängung regulärer Arbeitsplätze
Umstritten ist nach wie vor die Frage, inwieweit 1-Euro-Jobs reguläre Beschäftigungsverhältnisse verdrängen und damit kontraproduktive Effekte auf dem Arbeitsmarkt entfalten. Dabei kann die gesetzliche Vorgabe kaum missverstanden werden. Alle auszuführenden Arbeiten müssen demnach „zusätzlich, im öffentlichen Interesse und wettbewerbsneutral“ sein.
Die aktuelle Untersuchung des DGB deutet allerdings darauf hin, dass die Spielräume, die der staatlich geförderte Billiglohnsektor den Trägern bietet, in großem Umfang genutzt werden. 68 Prozent aller Teilnehmer an den 1-Euro-Jobs konnten eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen Hochschulabschluss vorweisen, fast jede(r) Zweite gab an, während der Maßnahmen die gleichen Tätigkeiten ausgeführt zu haben wie festangestellte Mitarbeiter.
Demnach könnte zumindest ein Viertel der 1-Euro-Jobs einer regulären Beschäftigung entsprechen, also eine Tätigkeit sein, für die eine Berufsausbildung notwendig ist, die von einem Teilnehmenden mit Berufsausbildung gemacht wurde, der das Gleiche gemacht hat, wie Festangestellte.
DGB: Praxis und neue Entwicklung bei 1-Euro-JobsDer DGB vermutet darüber hinaus, dass die Träger 1-Euro-Jobs vor allem in Ostdeutschland gezielt als „Marktersatzmaßnahme für vermeintlich oder auch tatsächlich fehlende andere Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten“ einsetzen. Tatsächlich übersteigt der Anteil bei den 1-Euro-Jobs (42 Prozent) hier deutlich den Anteil an der Arbeitslosigkeit (33 Prozent).
Verfasst von heftklammer
Verfasst von heftklammer
Verfasst von heftklammer