Hamburg:Das Magazin der Metropole / Unter Geiern: Wie Hamburgs Politiker die Stadt verkaufen – und wo der Widerstand dagegen wächst

3. November 2009

Hamburg:Das Magazin der Metropole (PDF 7 MB also ein wenig warten ) oder unter https://secure.wikileaks.org/w/images/2009-10_Magazin_Unter-Geiern.pdf

Unter Geiern: Wie Hamburgs Politiker die Stadt verkaufen – und wo der Widerstand dagegen wächst

Thema: Die Stadt gehört allen
Inhalt / Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
in Hamburg sagt man „Tschüs“. Und mit dieser Ausgabe sagen wir auch „Tschüs!“. Zu dem Werbegetexte, das PR-Magazine wie dieses üblicherweise prägt. Wir: Das sind ein paar Hamburger Journalistinnen und Journalisten, Grafi ker und Grafi kerinnen die es nicht mehr ertragen, das Marketingsprech vom „Wohnen am Wasser“ und der „pulsierenden Metropole“, während um uns herum die Mieten steigen, sündhaft teure Eigentumswohnungen und Büroglaspaläste aus dem Boden schießen und Grünfl ächen verkauft und zugebaut werden. Wir möchten sie nicht mehr ausklammern, die soziale Frage. Ja, es ist eine Menge los in Hamburg – aber ganz anders als es sich unsere Metropolen-Vermarkter wünschen. Unter dem Motto „Recht auf Stadt“ entstehen derzeit überall in Hamburg Initiativen gegen Gentrifi zierung, gegen städtische Großprojekte und für Freiräume – einige davon stellen wir in diesem Magazin vor. Es wird Zeit, dass Politiker aufhören, Leitlinien zu befolgen, die sich Unternehmensberater ausgedacht haben. Denn das führt zu einer Stadt, auf die nur noch Besserverdienende ein Recht haben. Wir dagegen meinen: Die Stadt gehört allen.


Grüner Staatsrat Maaß will Kaltehofe für Autos öffnen

10. Juli 2009

Die Günen  in Hamburg sind unfähig die Natur in Hamburg zu schützen. Erst Moorburg, jetzt Kaltehofe. Die Grünen Umweltzerstörer sind so „erfrischend“ Grün wie Schimmel an der Wand. Sehr gefährlich!

Heute in HH-Heute: Grüner Staatsrat will Kaltehofe für Autos öffnen

“Es ist enttäuschend, dass ausgerechnet ein grüner Umweltstaatsrat, der selbst noch betont, dass es sich um ein sensibles Gebiet handele, das für die kontemplative Naherholung vorgesehen sei, den Deich für Autoverkehr freigeben will. Auch ein ÖPNV-Konzept ist vom Senat nicht vorgesehen, nicht einmal eine Fahrrad-Leihstation an der S-Bahn Rothenburgsort. Bitter ist auch, dass Staatsrat Maaß bereits im letzten Jahr die Bedenken des Stadtteils vorgetragen wurden – verbunden mit einer Lösung für einen Parkplatz an anderer Stelle. Dieser Vorschlag, der einen Fussweg von etwa 500 Metern bedeuten würde, wurde bis heute nicht einmal anständig geprüft”, so Veit.


Kaltehofe: HWO kritisiert Deich-Öffnung für Kfz-Verkehr

10. Juli 2009

Brunnen Kaltehofe

Pressemitteilung HWO:  HWO kritisiert Deich-Öffnung für Kfz-Verkehr

Hamburgs Wilder Osten

Stadtteil-Initiative für mehr Lebensqualität in Rothenburgsort

Petition „Keine Autos auf Kaltehofe!“ mit mehr als 100 Unterschriften übergeben

Mit Enttäuschung und Kritik nimmt die Rothenburgsorter Stadtteil-Initiative „Hamburgs Wilder Osten“ (HWO) die jetzt von Studio Andreas Heller und Hamburg Wasser vorgestellte Planung für die „Wasserkunst Kaltehofe“ auf.

Die Initiative kritisiert insbesondere die angekündigte Öffnung des Kaltehofe Hauptdeichs für Autos und Busse. Die autofreie Deichstraße, die intensiv von Radfahrern, Skatern und Spaziergängern genutzt wird, soll auf einem Kilometer Länge als Zufahrt zu einem großen Parkplatz im Zentrum des Geländes ausgebaut werden. „Die Nutzung der Straße für den Autoverkehr ist ein klarer Verstoß gegen die Beschlüsse des ‚Agenda-21 Prozesses Kaltehofe’ aus dem Jahr 2005“, erinnert Knud Siggelkow (48) von HWO, „eine der ausdrücklichen Festlegungen für zukünftige Projekte auf der Halbinsel war damals ‚Keine Öffnung des Kaltehofe Hauptdeichs für Kfz’.“

In einem so genannten Agenda-21 Prozess hatte von Februar 2004 bis Juli 2005 ein Planungskreis von Anwohnern, Unternehmen, Eigentümern, Behörden und Vereinen im Konsensverfahren die Grundlinien für die zukünftige Entwicklung Kaltehofes erarbeitet.

„In diesem Beteiligungsverfahren war es für HWO und viele andere Teilnehmer ein entscheidender Punkt, dass der Autoverkehr weiterhin aus Kaltehofe herausgehalten wird“, erklärt Siggelkow, „und nun fällt den Parkplanern nichts anderes ein, als ein autogerechtes Veranstaltungszentrum. Das ist ein Armutszeugnis – und eine ärgerliche Missachtung des ehrenamtlichen Engagements aller Mitwirkenden.“

Jeder motorisierte Verkehr auf Kaltehofe würde das besondere Flair und den Erholungswert des Ortes unwiederbringlich zerstören. Eine Erschließung der Museums- und Veranstaltungsgebäude sollte mit etwas Phantasie auch in umweltverträglicher Weise möglich sein. Entsprechende Vorschläge hat das Büro Andreas Heller nicht aufgegriffen.

Mehr als 100 unterzeichen Online-Petition „Keine Autos auf Kaltehofe!“
Auf ihrer Internetseite www.hwo-digital.de hat die Initiative am 6. Juli eine online-Petition „Keine Autos auf Kaltehofe!“ gestartet. Bis zum 9. Juli haben mehr als 100 HamburgerInnen sie unterzeichnet. Die Petition und persönliche Kommentare der Unterzeichner wurden am 9. Juli an BSU-Senatorin Anja Hajduk und Hamburg Wasser Chef Michael Beckereit übergeben.

Kontakt/Rückfragen:
Ingo Böttcher, Tel.: 789 24 23, m: 0176 – 49 52 07 02
Knud Siggelkow, Tel.: 789 38 14

Brunnen Kaltehofe


HWO Petition: Keine Autos auf Kaltehofe!

6. Juli 2009

Vor ein paar Wochen war ich zum Bilder( 1, 2)  machen dort. Dort war ein Ruhe die man in Hamburg sehr selten findet.

Kaltehofe muss so bleiben wie es jetzt ist. Einen Event- und Museumspark braucht Kaltehofe nicht, schon gar nicht einen riesigen Parkplatz.

Zur Online Petition.

Oder auf Papier: » Datei zum Ausdrucken (pdf)

HWO zum geplanten Landschaftspark „Wasserkunst Kaltehofe“

Dieser Plan hat einen gewaltigen Haken!

Unter dem Titel „Wasserkunst Kaltehofe“ will die Stadt auf Kaltehofe für gut 6 Mio. Euro einen 14 Hektar großen Event- und Museumspark bauen. Leider hat die Planung einen gewaltigen Haken: Um zahlungskräftiges Publikum anzukarren und ein paar zusätzliche Einkünfte zu erzielen, soll der Kaltehofe Hauptdeich für Autoverkehr geöffnet werden. Direkt an der Kaltehofe-Villa entsteht ein Parkplatz für 120 Autos und Busse. Hamburgs Wilder Osten meint:
Das muss auch anders gehen in der „Umwelthauptstadt Europas 2010“.

Bisher ist der Hauptdeich als Deichverteidigungsweg für Kfz gesperrt. An der Schranke beginnt ein friedliches und erholsames Paradies der Radfahrer, Skater und Spaziergänger. Kein Motorenlärm stört das Idyll an der Elbe, Kinder, Sportler und Hunde haben frei Bahn.
Mit der geplanten Zufahrt am Deich und dem Parkplatz würde das zerstört, was der neue Park eigentlich bewahren und erlebbar machen sollte: Die besondere Atmosphäre und der Zauber von Kaltehofe. Hier droht ein gewachsenes stadtnahes Erholungsgebiet unter die Räder der autogerechten Konsum- und Eventkultur zu kommen.

Hamburgs Wilder Osten und viele Fans von Kaltehofe protestieren gegen die Planungen zur „Wasserkunst Kaltehofe“. Wir fordern die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und Hamburg Wasser auf, sie zu revidieren.

Helfen Sie mit bei der Rettung von Kaltehofe:


Kaltehofe-Hauptdeich Hamburg 2

2. Mai 2009

Die ersten Bilder vom Kaltehofe Hauptdeich sind hier.


Kaltehofe-Hauptdeich Hamburg

25. April 2009

War heute mal  auf dem Kaltehofe-Hauptdeich Fotos machen. Wer nicht mit dem Rennrad dort durchdüst kann viele  Details  entdecken. Da meine Augen immer noch nicht Ok sind lasse ich mal die Aufnahmen von der Schleuse usw weg, damit habe ich heute noch Schärfeprobleme.   Bin die Tage mal wieder beim Augenarzt der soll mir das mal erklären. Mich nervt das total ab.

****** 27.04.09 Ein paar Bilder hinzugefügt ****