16. November 2009
Heute in Gentrification Blog: Gängeviertel Diskussionsreihe: „Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen?“
Gängeviertel Diskussionsreihe
„Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen?“
Dienstag 17.11.09, 19:30 Uhr im Gängeviertel
„Die Stadt gehört ja eigentlich allen“ mit:
- Dr. Andrej Holm / Institut für Humangeographie Goethe-Universität FFM
- Prof. Dr. Ingrid Breckner / Stadt- und Regionalsoziologie HCU-Hamburg
- Christoph Schäfer / Park Fiction, Es regnet Kaviar, Hamburg
- Moderation: Ole Frahm / FSK, Hamburg
Dienstag 01.12.09, 19:30 Uhr im Gängeviertel
„Sehnsucht nach Altem – Die Stadt und die Erinnerung“ mit:
- Prof. Dr. Hermann Hipp / Denkmalverein, Kunsthistoriker Uni Hamburg
- Jo Claussen-Seggelke / Stadtplaner SRL, Hamburg
und weiteren
Dienstag 15.12.09, 19:30 Uhr im Gängeviertel
„Räume für Kultur“ mit:
- Amelie Deulhard / Kampnagel, Hamburg
und weiteren
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Verfasst von heftklammer
11. November 2009
Heute im Hamburger Abendblatt: Hamburg will Hanzevast den Gängeviertel-Vertrag abkaufen
Jubelrufe und ein spontaner Laterenenumzug im Gängeviertel: Die Stadt Hamburg steht im Streit um das Gängeviertel kurz davor, den Vertrag mit dem niederländischen Investor Hanzevast rückabzuwicklen. Das sei beschlossen, jedoch noch nicht unterschrieben, bestätigte Michael Osterburg, Fraktionschef der GAL im Bezirk Mitte dem Abendblatt. Auch der Chef des Bezirks Mitte, Markus Schreiber (SPD) geht davon aus, dass der Vertrag rückabgewickelt wird. Die Rede ist von etwas mehr als zwei Millionen Euro, die Hamburg als Vertragsstrafe zahlen will.
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Verfasst von heftklammer
3. November 2009
Hamburg:Das Magazin der Metropole (PDF 7 MB also ein wenig warten ) oder unter https://secure.wikileaks.org/w/images/2009-10_Magazin_Unter-Geiern.pdf
Unter Geiern: Wie Hamburgs Politiker die Stadt verkaufen – und wo der Widerstand dagegen wächst
Thema: Die Stadt gehört allen
Inhalt / Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
in Hamburg sagt man „Tschüs“. Und mit dieser Ausgabe sagen wir auch „Tschüs!“. Zu dem Werbegetexte, das PR-Magazine wie dieses üblicherweise prägt. Wir: Das sind ein paar Hamburger Journalistinnen und Journalisten, Grafi ker und Grafi kerinnen die es nicht mehr ertragen, das Marketingsprech vom „Wohnen am Wasser“ und der „pulsierenden Metropole“, während um uns herum die Mieten steigen, sündhaft teure Eigentumswohnungen und Büroglaspaläste aus dem Boden schießen und Grünfl ächen verkauft und zugebaut werden. Wir möchten sie nicht mehr ausklammern, die soziale Frage. Ja, es ist eine Menge los in Hamburg – aber ganz anders als es sich unsere Metropolen-Vermarkter wünschen. Unter dem Motto „Recht auf Stadt“ entstehen derzeit überall in Hamburg Initiativen gegen Gentrifi zierung, gegen städtische Großprojekte und für Freiräume – einige davon stellen wir in diesem Magazin vor. Es wird Zeit, dass Politiker aufhören, Leitlinien zu befolgen, die sich Unternehmensberater ausgedacht haben. Denn das führt zu einer Stadt, auf die nur noch Besserverdienende ein Recht haben. Wir dagegen meinen: Die Stadt gehört allen.
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Verfasst von heftklammer
30. Oktober 2009
Unbedingt Lesen und Unterzeichnen!!!
NOT IN OUR NAME. MARKE HAMBURG!
Und da sind wir nicht dabei. Wir wollen nämlich keine von Quartiersentwicklern strategisch platzierte „Kreativimmobilien“ und „Kreativhöfe“. Wir kommen aus besetzten Häusern, aus muffigen Proberaumbunkern, wir haben Clubs in feuchten Souterrains gemacht und in leerstehenden Kaufhäusern. Unsere Ateliers lagen in aufgegebenen Verwaltungsgebäuden, und wir zogen den unsanierten dem sanierten Altbau vor, weil die Miete billiger war. Wir haben in dieser Stadt immer Orte aufgesucht, die zeitweilig aus dem Markt gefallen waren – weil wir dort freier, autonomer, unabhängiger sein konnten. Wir wollen jetzt nicht helfen, sie in Wert zu setzen. Wir wollen die Frage „Wie wollen wir leben?“ nicht auf Stadtentwicklungs- Workshops diskutieren. Für uns hat das, was wir in dieser Stadt machen, immer mit Freiräumen zu tun, mit Gegenentwürfen, mit Utopien, mit dem Unterlaufen von Verwertungs- und Standortlogik.
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27. Oktober 2009
Mehr Infos unter gaengeviertel.info
Heute in der flachen Welt: Senat will Gängeviertel zurückkaufen
Der Hamburger Senat verfolgt den Plan, das Gängeviertel entweder mit Hanzevast zu einem Künstlerviertel zu entwickeln – oder das ganze Quartier zurückzukaufen. Zu einem mutmaßlich höheren Preis, als der Investor ausverhandelt hat, denn die Niederländer werden Planungskosten geltend machen wollen.
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23. Oktober 2009
Mehr Infos unter gaengeviertel.info
Heute in der flachen Welt: Investor pocht auf Teil-Räumung
Eine lang erwartete erste Stellungnahme des Gängeviertel-Investors Hanzevast zu der Hausbesetzung durch Künstler sorgte am Freitag für Aufregung. Teile des historischen Häuserensembles an der Ecke Valentinskamp und Caffamacherreihe sollen offenbar schon bis Montag geräumt werden.
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20. Oktober 2009
Mehr Infos unter gaengeviertel.info
Heute im Hamburger Abendblatt: Wendung: Niederländischer Investor zahlt doch
Der niederländische Investor Hanzevast hat die für den Verkauf des Gängeviertels fällige Rate fristgemäß gezahlt und damit signalisiert, dass er an seinen Entwicklungsplänen für das Gängeviertel festhalten und den Vertrag auch weiterhin erfüllen will. Das teilte die Kulturbehörde mit.
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Verfasst von heftklammer
6. Oktober 2009
Mehr Infos unter gaengeviertel.info!!!
Heute im Hamburger Abendblatt: Brief an den Investor: Senat will Vertrag kündigen
Ende der Abriss- und Umbaupläne? Die Stadt hat dem holländischen Investor schriftlich angekündigt, vom Vertrag zurückzutreten.
Das Ende der Abriss- und Umbaupläne für das Gängeviertel ist eingeläutet. Die Stadt Hamburg hat nach Abendblatt-Informationen dem holländischen Investor per Brief angekündigt, vom Vertrag zurückzutreten. Danach will die Finanzbehörde nach Ablauf der Frist am 16. Oktober den sogenannten städtebaulichen Vertrag einseitig kündigen. Damit wäre der Weg für eine „Künstlerkolonie“ in einem der letzten Zeugnisse von original Alt-Hamburger Wohnbaukultur frei. Die holländische Investorengruppe Hanzevast hat mit der Stadt Hamburg einen Spezialvertrag abgeschlossen, der Hamburg ein schadenersatzfreies Rücktrittsrecht einräumt, falls der in Raten aufgeteilte Preis nicht gezahlt wird. Hanzevast plante, etliche der denkmalgeschützten Häuser abzureißen oder nur in Teilen zu erhalten. Die Firma hat jedoch die zweite Rate von zwei Millionen Euro nicht überwiesen, und Hamburg kann nun nach Ablauf einer vierwöchigen Frist den Vertrag am 17. Oktober einseitig kündigen. Die Kulturbehörde, die beim Gängeviertel die „Sprecherrolle“ übernommen hat, wollte sich dazu nicht äußern
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10. September 2009
Ich hoffe das viele Hamburger am Wochenende im Gängeviertel sind.
Heute im Hamburger Abendblatt: Künstler wollen bleiben: Neue Aktionen geplant
Der Vertrag gilt bis morgen 15 Uhr, doch die Künstler richten sich für längere Zeit ein. Für das Wochenende haben sie ein großes Programm: Am Sonnabend startet um 12 Uhr die Aufräumaktion „The big Wischmob“; an der Speckstraße ist Neueröffnung („Re-Opening“); und am Sonntag, 13. September, werden Führungen zum Tag des Denkmals organisiert. Weitere Aktionen und Ausstellungen sind geplant, werden aber noch nicht verkündet „Alles unterliegt hier einem ständigen Wandel“, sagt Sprecher Michael.
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25. August 2009
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